Über meine Arbeit

VITA

VITA BETTINA ZIMMERMANN

Die Künstlerin Bettina Zimmermann zeichnet ein jahrzehntelanges Engagement für Kultur und Kunst aus. Sie hat durch zahlreiche Performances und Gestaltungen im öffentlichen Raum auf sich aufmerksam gemacht und ihr OEuvre changiert zwischen unterschiedlichen Materialien, Glas, Keramik sowie Papier und bewegt sich zwischen den Kunstgattungen Malerei, Skulptur oder auch Performance.
Vor allem die Belebung der Schlossruine Batzdorf zum überregional gefeierten Kunst- und Kulturraum stellt die Künstlerin als Lebensraum-Gestalterin heraus, die versucht, Mensch, Natur und Kultur in Einklang zu bringen.
Bettina Zimmermann wurde 1957 geboren und wuchs in dem kulturbewussten Umfeld der Künstlerfamilie von Paul und Ino Zimmermann in Leipzig auf. Sie lernte von früher Kindheit an sich künstlerisch auszudrücken, besuchte zehn Jahre die internationale Musikschule Leipzig (mit den Partnerstädten Prag, Warschau, Riga und Tallinn) in der Abteilung bildende und angewandte Kunst Leipzig (Malerei/Grafik und Keramik) und absolvierte anschließend eine Ausbildung zur Technischen Zeichnerin und war darin drei Jahre in der Grünflächengestaltung tätig. Unter anderem entdeckte sie bei der Gestaltung von Gärten und Pflanzplänen die Natur als schöpferische und die Kreativität anregende Kraft. Parallel dazu widmete sie sich vier Jahre dem Abendstudium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig in den Bereichen Malerei/Grafik, Akt, und Plastik. An der Fachhochschule für Werbung und Gestaltung in Berlin schloss sie das Studium Diplomdesign in der Fachrichtung Messe und Ausstellungsgestaltung im Jahr 1981 ab. 1978 kam ihr Sohn David Emanuel und 1979 ihre Tochter Anna Theresa zur Welt. 1987 zog sie von Berlin nach Schloß Batzdorf (bei Meißen) um und war dort Initiatorin bei der Erschließung von Schloß Batzdorf von der Ruine zum renommierten Ort für Kunst und Kultur in Sachsen und begleitet seit dem durch ihre Expertise die künstlerische Entwicklung mit.
Seit 1988 ist Bettina Zimmermann Mitglied des BBK (Bund Bildender Künstler) und freiberuflich als Künstlerin tätig.

SCHAFFENSBEREICHE

Personalausstellungen freier Arbeiten
2020 Schloßkapelle Batzdorf „Wasser und Wald“.
2019 Evangelische Akademie Meißen “Die Poesie der Natur“.
2015 Schloßkirche Goseck.
2014 Albrechtsburg Meißen „Auf den Spuren von Novalis“.
2002 bemalte Keramik, Delft.
1995 Pfingstspiele Batzdorf, Leuchtobjekte, u.a.: Stadtgalerie Dresden, Raum Oschatz, Berlin, Halle.
Gemeinschaftsausstellungen
2019 Landesbühnen Sachsen, Neues Rathaus Dresden.
2016 Chartres „Lumiéres du Monde“ u.a. in Batzdorf, Meißen, Radebeul.
1991 Leuchtobjekte, Stadtwerke Bremen.

seit 1988
In Meißen und Umgebung (Schloß Batzdorf, Schloß Scharfenberg und Albrechtsburg Meißen), Radebeul, Schlosskirche Goseck, Schloßkirche Oberwiederstädt, Umgebung Oschatz, Dresden, Bremen, Berlin, Delft, Halle und Umgebung.

Künstlerische freie Bilderzyklen
2020 „Wasser“ Acryl auf LW.
2016 -20 „Strukturen des Waldes“ farbige Tuschezeichnungen.
2014 „Die Sanftmütigen“ Tuschezeichnungen und Druckgrafik.
2012/13 „Gesichter“ Bilder, Zeichnungen, Druckgrafik.
ab 1997 „Tanzzeichnungen“.

live painting
2020 Live painting zu den „Vier Jahreszeiten“ von Vivaldi mit der Batzdorfer Hofkalelle.                                                                2016 Live – Illustrationen der Oper Calandro zu den Barockfestspielen der Batzdorfer Hofkapelle.
2015 Performance (Livemalerei und improvisierte Musik) mit Susanne Ansorg, Maria Jonas, Valeska Schöne in Schloßkirche Oberwiederstädt.
2014 Beginn des interdisziplinären Kunstprojektes zum frühromantischen Dichter Novalis auf den linkselbischen Schlössern mit diversen Musikern.
1998 Pfingstspiele Batzdorf, Tanzimprovisation mit Pinselzeichnungen-Performance,
Performances in Zusammenarbeit mit Tänzern, z.B.: Ensemble „Tanzzeitlose“ und Katja Erfurth, Kleine Szene Dresden.

Bühnenbilder in Batzdorf
2001 “Casanova” Intermezzo.
1996 „Andromeda“ von Bononcini.
1995 „Pimpinone“ von Hasse.
1994 „Die Zwergin“ von Gasparini.

Kunst im öffentlichen Raum
Wandgestaltungen in Krankenhäusern (Dresden und Meißen), Gestaltung für sakrale
Räume: Dresden, Lohmen, Wehlen, Altarbereich Zadel, Kreuzweg in Berlin am Frankfurter Tor, sowie zahlreiche Auftragsarbeiten für Läden, Arztpraxen, Gemeinderäume,
Behinderteneinrichtungen im Raum Berlin, Dresden, Meißen.

Auftragsarbeiten, Bereich Grafikdesign
Lukas Cranach Altar Predellenrückwand.
Logoentwicklung für Künstler und Ensemble, Visuelle Erscheinungsbilder, z.B.: Fest alter Musik im Erzgebirge, Domherrenhof Meißen, Heimatmuseum Scharfenberg,
Schloß Batzdorf und Erstellung diverser Werbegrafiken.

Rezensionen

Dr. Michael Wächter: „Beispielsweise schafft sie es, dem wandelnden Lichteinfall einen künstlerischen Raum zu geben und erzeugt in ihren Werken eine mitreißendeAtmosphäre, die sowohl von tiefster Ruhe zehrt, von Innerlichkeit kündet als auchzum Nachdenken über die menschliche Natur einlädt“.

Heinz Weißflog: „…Auch Bettina Zimmermann hat sich von der ihr täglich gegenwärtigen Natur inspirieren lassen. Zarte Tuschezeichnungen spüren den Bewegungen im Freien nach, Bäume und Büsche beginnen zaghaft zu blühen, erbeben im Klang der Sonne. Die Nähe zur Musik ist spürbar. Auch der spontane Gestus der Hand, die bewusste Naivität, die das Gegenständlich-Dinghafte umgeht und zu einem eigenen Rhythmus findet.“

Regina Niemann: Manchmal ist es die Schwingung der Farbkombination,manchmal die gestische Kraft des Striches,welche die Botschaft vor allem trägt. Der Betrachter befindet sich auf einem schmalem Grat zwischen Gefühl und Erkennen. In den „Gesichtern“ verschmilzt ahnungsvoll individuelles Sein mit dem archaischen Wissen des Menschseis.
… Die schwarz-weißen Monotypien und Pinselzeichnungen sind stärker auf das Gestische reduziert und berühren mich in ihrer Klarheit. In ihnen manifestiert sich die Erfahrung mit dem gestischen Malen zur Musik, dass Bettina Zimmermann mit Leidenschaft umsetzt.

Saskia Köhler: „..Aus der Vita von Bettina Zimmermann zeichnet sich ein künstlerischer Weg ab, der sich weniger an einer „l’art pour l’art“- Auffassung orientierte als an dem Bedürfnis, im wahrsten Sinne des Wortes „greifbare“ Werke zu schaffen, Kunst zum Erfassen mit nicht nur einem Sinn, Kunst nicht lediglich zum Wändebehängen,
sondern zum Begehen und Bewohnen, Kunst zum Berühren und Berührt-Werden, Kunst zum Begegnen mit sich selbst wie auch mit dem Ort, an dem sie stattfindet.

Interview:   2014 MDR

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